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Unterschied zwischen Paketversand und Kurierdienst   

Der private Empfänger wie der Versender sind es heute gewohnt, das Pakete innerhalb kurzer Zeit, oft nur 2 bis 3 Tage, unterwegs sind, bis der Paketbote an der Haustüre klingelt. Das funktioniert, weil sich Paketdienste mit ihrer Infrastruktur auf einen Massenmarkt ausrichten. Der Kurierdienst stellt seine Dienstleistung einer anderen Zielgruppe zur Verfügung.  

Bei einem Paketversand bestehen bezüglich der Fracht zahlreiche Vorgaben. Gewicht, Volumen und Art des zu befördernden Gutes sind Einschränkungen unterlegen. Die Basis dafür sind handelsübliche Haushaltsgüter wie Elektrogeräte und Kleidung, die in wiederum haushaltsüblichen Mengen bestellt werden. Auf genau diese Spezifikationen sind Paketdienste eingestellt. Die Abwicklung erfolgt über bestehende Verteilernetze. So lassen sich große Mengen an Paketen einfach handhaben und zustellen.  

Kurierdienste, alles und sofort   

Bei Kurierdiensten finden sich bezüglich der Transport-Faktoren fast keine Einschränkungen. In der Regel besteht etwa eine Mengenbegrenzung, die aber sehr großzügig ausgelegt ist und durchaus mehr als eine Tonne betragen kann. Bei Paketdiensten liegt die Obergrenze im Durchschnitt bei 30 kg. Auch in der Art des Transportgutes bestehen Unterschiede. Gefahrgüter gemäß der Definition werden von Paketdiensten üblicherweise nicht befördert, weil ihre Fahrzeuge dafür nicht ausgelegt sind und auch die Zusteller eher selten über einen ADR-Schein verfügen. Ebenso beschränken sich Kühl- und Gefriertransporte auf die Maßnahmen, die der Versender dafür bereitstellte, etwa Kühlpads in der Umverpackung.  

Der Kurierdienst hingegen organisiert seine Transporte anhand der Fracht-Spezifikation. Kühl- oder Gefriergut bedeutet den Einsatz eines entsprechenden Fahrzeuges. Gefahrgut wird durch Frachtführer mit ADR-Schein und auf Fahrzeugen mit entsprechender Ausstattung befördert. Dazu kommt noch ein großer Unterschied. Der Kurierdienst ist schneller. Paketdienste besitzen bestimmte Strukturen und Kreisläufe, in die das Versandgut integriert wird. Der Kurierdienst stellt sich auf jede Sendung neu ein, von der Erstellung der Frachtpapiere über die Bereitstellung des Fahrzeuges bis zur Routenfestlegung und der eigentlichen Beförderung. Dazu gehört vor allem Flexibilität und viel Erfahrung, damit dringend benötigte Dokumente oder Maschinenteile in kürzester Zeit beim Empfänger landen und nicht etwa ein Paketschein mit der Aufforderung, das Frachtgut am nächsten Tag abzuholen.